Meine Arbeit bewegt sich seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Kunst, Gestaltung und Vermittlung. Ich habe Kommunikationsdesign sowie Kunst und Spanisch auf Lehramt studiert und mich in meiner wissenschaftlichen Arbeit mit dem Zusammenspiel von Bild, Text und Bedeutung beschäftigt.
Diese unterschiedlichen Perspektiven prägen auch meinen Blick auf Räume. Mich interessiert, wie Bilder wahrgenommen werden, welche Beziehungen zwischen ihnen entstehen und wie sich ihre Wirkung durch den räumlichen Kontext verändert.
Ein Bild steht für mich deshalb selten für sich allein. Entscheidend ist der Zusammenhang, in dem es erscheint – und die Frage, was dadurch über einen Ort und die Menschen, die ihn nutzen oder bewohnen, sichtbar wird.
Studio Blum verbindet diesen gestalterischen Blick mit der konkreten Arbeit an Räumen. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass Bilder mehr sein können als ein dekorativer Abschluss einer Einrichtung. Sie prägen die Atmosphäre eines Ortes, schaffen Bezüge und können etwas über persönliche Geschichte, Interessen oder Identität erzählen.
Dabei arbeite ich sowohl mit Kunst und Fotografie als auch mit bereits vorhandenen Bildern und persönlichen Stücken. Entscheidend ist nicht ihr materieller oder kunsthistorischer Wert, sondern die Rolle, die sie innerhalb eines Raumes einnehmen können.
So entstehen Bildwelten, die nicht einem bestimmten Stil oder einer aktuellen Ästhetik folgen, sondern aus dem jeweiligen Ort und seinem Kontext entwickelt werden.
In meiner Arbeit bei Studio Blum verbinden sich Kommunikationsdesign, Kunstpädagogik, wissenschaftliche Forschung und gestalterische Praxis. Das Kommunikationsdesign bildet die Grundlage für meinen Blick auf Komposition, Farbe und visuelle Zusammenhänge. Durch die Kunstpädagogik beschäftige ich mich seit vielen Jahren damit, wie unterschiedlich Bilder wahrgenommen, gelesen und miteinander in Beziehung gesetzt werden können.
Auch meine wissenschaftliche Arbeit prägt diesen Blick. Sie hat meine Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Bild, Text und Bedeutung vertieft und die Frage, wie Bedeutung durch Beziehungen und Kontexte entsteht, zu einem wichtigen Teil meiner Arbeit gemacht.
Mich interessiert Gestaltung nicht nur als ästhetische Entscheidung, sondern als eine Form, Bedeutung sichtbar zu machen.
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